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Die Top 5 Tipps von jobsfürmama.de für einen erfolgreichen Wiedereinstieg!

 

von Alexia Bergmann, 29. Mai 2014

 

In den letzten Wochen hat jobsfürmama an Fahrt aufgenommen. Wir freuen uns über eine tolle Presseresonanz, die uns darin bestätigt, dass unser Anliegen viele Eltern in Deutschland etwas angeht. Mindestens genauso freuen wir uns aber über die zahlreichen neuen interessanten Jobprofile engagierter Mütter und zahlreicher Firmen, die unser Netzwerk noch spannender und bunter machen. Uns ist es ein echtes Anliegen, Firmen und Eltern intelligent zusammenzubringen und den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern. Daher haben wir verstärkt Gespräche mit Personalverantwortlichen aus verschiedenen Branchen quer durch Deutschland geführt. Die Essenz der Informationen haben wir in unserer  Top-5-Liste für einen besseren Jobwiedereinstieg zusammengefasst:

 

1.   Keep in touch and stay tuned: Es ist einfacher, zeitnah, aber dafür mit reduzierter Stundenzahl an seinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Mütter und Väter sollten sich bemühen, den Anschluss an das laufende Geschäft und den Kontakt mit Kollegen, Kunden und natürlich Chef nicht vollständig zu verlieren. Für Mütter, die sich ganz bewusst für die drei Jahre Elternzeit entschieden haben, ist es wichtig, ihr berufliches Netzwerk zu pflegen. Treffen Sie sich regelmäßig mit den Kollegen und ihren Chefs. Versuchen Sie, bei Sommerfesten und Weihnachtsfeiern dabei zu sein. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, über Entwicklungen und Projekte auf dem Laufenden zu bleiben. Wir empfehlen Müttern auch bei längerer Auszeit fachlich am Ball zu bleiben. Nutzen Sie die Elternzeit möglichst effizient und besuchen Sie Weiterbildungen oder Trainings, die Ihnen Zusatzqualifikationen verschaffen für Ihren Wiedereinstieg.

 

2.   Selbstbewusst-Sein: Treten Sie in den Verhandlungen mit dem Chef rund um Ihren Wiedereinstieg mit einem gesunden Selbstbewusstsein auf. Wer in Vollzeit einen guten Job gemacht hat, tut dies auch in einer Teilzeitanstellung. Überlegen Sie sich genau, welche Stärken sie hervorheben und gegenüber Ihrem Arbeitgeber spielen können. Ihre beruflichen Erfahrungen gepaart mit den neuen Erfahrungen in der Mutter- bzw. Vaterrolle ergeben eine große Bandbreite an Qualifikationen, die andere nicht haben (Stichwort Priorisieren, Multi-Tasking). Machen Sie ihren Chefs deutlich, dass sie die Doppelaufgabe höchstengagiert angehen und schon allein deswegen bestens meistern werden.

 

3.   Kommunikation und Verlässlichkeit: Bei einem Job mit reduzierter Stundenzahl ist es umso wichtiger, klar und offen mit den Kollegen und den Chefs zu kommunizieren. Legen Sie möglichst genaue Regeln für die Zusammenarbeit fest. Das reduziert das Frustrationspotenzial auf beiden Seiten um ein Vielfaches. Überlegen Sie sich, wann Sie für welche Themen auch an einem arbeitsfreien Tag ansprechbar sind, wie die Kommunikation erfolgen soll (per Mail oder lieber Anruf), in welchem Umfang Sie für Geschäftsreisen zur Verfügung stehen und Abendtermine wahrnehmen können.

 

4.   Kinderbetreuung frühzeitig regeln: Kümmern Sie sich frühzeitig um eine verlässliche Kinderbetreuung, die ihren persönlichen Vorstellungen entspricht. Mütter und Väter können sich nur voll auf den Job einlassen, wenn sie wissen, dass das Kind bestens aufgehoben ist und sich wohlfühlt. Schauen Sie, wie Sie Krankheitstage oder längere Schließtage in Kita, Kindergarten und Co. organisieren. Kann der Partner einen Teil der Tage übernehmen, können Großeltern einspringen? In den größeren Städten gibt es bereits professionelle Stellen, die die Kinder im Notfall betreuen. Auch ein Teil der großen Firmen bieten bereits Sommer- oder Notfallbetreuungen an. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihrem Arbeitgeber das Gefühl vermitteln, alles im Griff zu haben. Machen Sie deutlich, dass das Team sich auch an diesen kritischen Tagen auf sie verlassen kann. Ist es einmal gar nicht möglich zu arbeiten, ist umso wichtiger, das klar und deutlich und möglicht zeitnah zu kommunizieren, wann sie wider kommen bzw. wie Sie eventuell doch zu erreichen sind. Seien Sie für das Team verlässlich!

 

5.   Nobody is perfect, aber das Team ist Trumpf: (Teilzeit-)Job und Familie ist mehr als ein Ganztagsjob. Das Team bekommt nach dem Wiedereinstieg in Teilzeit einen ganz anderen Stellenwert. Mit 20 Stunden hat „Frau“ eine andere geringere Präsenzzeit im Büro. Da ist es umso wichtiger, zu priorisieren: Welche Dinge müssen dringend heute gemacht werden, was hat vielleicht Zeit bis morgen, welche Teilprojekte können Kollegen übernehmen, wer vertritt mich am Nachmittag im Büro, bei welchen Projekten ist mein Input wirklich wichtig? Kommunizieren Sie offen mit den Kollegen, delegieren Sie die Aufgaben mit längerem Vorlauf. Denn nur mit dem Verständnis und der Akzeptanz der Kollegen können Sie langfristig im Job erfolgreich sein.